Die Geschichte vom Mini Cooper

Ein guter Deal, denkt A., als er C. beim Wegfahren zusieht. Eben hat er ihm seinen Mini Cooper zu einem unerwartet hohen Preis verkauft – bar auf die Hand. Doch das Glück währt nicht lange. Der Klingelton seines iPhone holt A. in die Realität zurück. Es ist B., der mit dem selben Auto am Vortag eine Probefahrt unternommen hat. Nach harzigen Verhandlungen um Preis und Garantie waren A. und B. eigentlich handelseinig geworden. Doch dann kam C. und bot mehr Geld.
Als B. einen Übergabetermin vereinbaren will, fällt er aus allen Wolken: A. teilt ihm mit, dass der Wagen in diesem Moment von einem anderen Käufer in die Toscana gesteuert wird. B. ist wütend, denn er hatte den Mini Cooper seiner Verlobten so gut wie versprochen.
A. ist sich keiner Schuld bewusst und stellt sich auf den Standpunkt, es gebe keinen schriftlichen Vertrag zwischen ihm und B. Abgesehen davon komme ein Verkauf nach Schweizerischem Obligationenrecht erst nach Zahlung des Kaufpreises zustande. Doch B. lässt sich nicht so einfach abwimmeln und droht A. mit rechtlichen Schritten. Was tun?
Überlassen Sie Ihren privaten und geschäftlichen Erfolg nicht dem Zufall. Ich berate Sie gerne – mit Vorteil schon vor den Vertragsverhandlungen. Ich bin Ihnen behilflich bei der Ausgestaltung von Verträgen und unterstütze Sie bei der Abwicklung.

Wenn du im Recht bist, kannst du dir leisten, die Ruhe zu bewahren; und wenn du im Unrecht bist, kannst du dir nicht leisten, sie zu verlieren.
Mahatma Gandhi

Im 5. Teil des Zivilgesetzbuches sind neben allgemeinen Bestimmungen die einzelnen Vertragsverhältnisse geregelt. Obligationen- oder Schuldrecht ist abgeleitet von lat. obligatio, die Verpflichtung.
Das im Jahr 1912 in Kraft getretene Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) ist das zentrale Gesetzeswerk des Privatrechts. Es ist in vier Teile gegliedert: Das Personen-, Familien-, Erb- und Sachenrecht.
Seit 01.01.2013 ist die neue Gewährleistungsbestimmung für mangelhafte Kaufsachen in Kraft. Neu geniesst die Käuferschaft grundsätzlich eine zweijährige statt der bisher nur einjährigen Gewährleistungsfrist. Bei Occasionswaren kann die Frist vertraglich um maximal ein Jahr verkürzt werden.