Rache

Rahel ist auf Wohnungssuche. Schon zweimal ist ihr eine Zusage verwehrt geblieben, weil ihr Betreibungsregisterauszug einen unschönen Eintrag enthält. Und das kam so: Sie hatte die Beziehung zu ihrem Freund vor zwei Jahren abrupt beendet und war umgehend aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Dieser war in seinem männlichen Stolz gekränkt. Um seiner Ex eins auszuwischen, leitete er gegen Rahel eine Betreibung ein. Die Forderung von CHF 100’000.00 hatte er frei erfunden, um ihr einen Denkzettel zu verpassen. Doch sie will sich den offensichtlichen Racheakt nicht gefallen lassen. Was tun?

Ich berate Sie kompetent in betreibungsrechtlichen Fällen und zeige Ihnen gerne das für Sie vorteilhafteste Vorgehen auf.

Gerne vertrete ich Sie auch in mietrechtlichen Angelegenheiten.

Das Wasser haftet nicht an den Bergen, die Rache nicht an einem großen Herzen.
Konfuzius

Im Auszug aus dem Betreibungsregister erscheinen:
– offene
– bezahlte
– verjährte
Betreibungen aus den letzten fünf Jahren und Verlustscheine, die weder getilgt noch verjährt sind.

Nicht in der Betreibungsauskunft nicht erscheinen:
– nichtige oder irrtümliche Betreibungen
– durch ein Gericht aufgehobene Betreibungen
– Betreibungen, die Gläubiger zurückgezogen hat
– verjährte oder getilgte Verlustscheine.

Die gesetzliche Grundlage für die Zwangsvollstreckung von nicht freiwillig geleisteten Geldforderungen ist das schweizerische Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs vom 11. April 1889. Mit dem Betreibungsbegehren setzt die Gläubigerin resp. der Gläubiger das Betreibungsverfahren in Gang.

Im Jahr 2013 wurden in der Schweiz 2'779'455 Zahlungsbefehle ausgestellt (Quelle: BFS Konkursverfahren und Betreibungshandlungen, 2010 - 2013).

Mit Erhebung des Rechtsvorschlages kann die Schuldnerin resp. der Schuldner die in Gang gesetzte Betreibung wieder stoppen. Rechtsvorschlag kann formlos erhoben werden; er muss auch nicht begründet werden.